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An unfamiliar situation

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Rina
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#1
An unfamiliar situation



An unfamiliar situation
Emilia && Liam | 2. August 2013 | Nachmittags


EMILIAS OUTFIT


Emilia kam auf der Dusche, das Wasser von ihren klatsch nassen Haaren lief ihr über die Schultern und wurden von dem Handtuch, dass sie sich soeben umgeschlungen hatte, aufgesogen. Sie wickelte sich ihre Haare in ein Handtuch und öffnete das Badezimmer Fenster groß auf. Sie sog die frische Luft ein und atmete hörbar aus. Sie war etwas aufgeregt, denn heute hatte sie ihren geliebten kleinen Sohn wieder bei sich. Sie freute sich so sehr, dass sie es nicht in Worte hätte fassen können. Sie drehte sich zu ihrem Badezimmer Spiegel um und wischte den Nebel mit der Handfläche ab. Es waren zwei lange Wochen her, dass ihr kleiner Schatz bei ihr war, und sie hatte ihn mit jedem Tag vermisst, dennoch wusste sie, dass er gut aufgehoben war bei seinem Vater. Es tat ihr jedes Mal, wenn Zac wieder zu seinem Vater zurück ging, in der Seele weh, dennoch hatte sie einfach nicht die Möglichkeit und Zeit für ihn, wie er es verdienen würde. Es war, so wie es jetzt ist, die beste Lösung. Obwohl sie sich wünschte, dass sie Zac jedes Wochenende hätte, denn sie war schließlich die Mutter. Emilia litt unter der Situation. Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie die Familie niemals verlassen, doch Liam wollte keine Kaputte Familie für Zac als Heile halte, und damit musste sie Leben. Auch wenn ihr durchaus bewusste war, dass es totaler Schwachsinn gewesen wäre, etwas so kaputtes zusammen halten zu wollen.
Emilia trocknete ihr Haar, kämmte es und trocknete sich ab und hängte ihre Handtücher ordentlich und sauber über die Handtuchheizung. Sie spazierte nackt durch ihre Wohnung zu ihrem Schlafzimmerschrank und suchte ich ihre Kleidung zusammen. Sie holte sich ihr graues jersey Kleid aus dem Regal und zog dieses an. Es lag haut eng an ihrem Körper. Sie konnte es tragen, an ihr war kaum speck oder unvorteilhafte Zonen dran, welche in dem Kleid unvorteilhaft ausgesehen hätten. Das war ihren schwedischen Genen wohl zu schulden, oder aber auch der Tatsache, dass sie wenig Zeit zum Essen hatte und viel im Fitness Studio war um eine Auszeit von ihrem Job zu finden. Emilia hätte mit diesem Körper gut als Model arbeiten können, doch sie hasste es wenn man ihr dieses nachsagte.

Sie fühlte sich ab und an einsam, wenn Zac nicht bei ihr war, und sie ganz alleine zuhause auf dem Sofa saß oder ähnliches, dennoch hatte sie diese Einsamkeit oft mit viel Arbeit und Überstunden ersticken können. Sie versuchte so oft es möglich war, so viele Überstunden und extra Arbeit zu leisten, dass die Einsamkeit gar nicht aufkommen konnte, was Wiederrum zur lasst ihrer für Zac möglicher Zeit viel. Es war sogeschen ein Teufelskreis für sie, aus dem sie so schnell nicht ausbrechen konnte, oder gar wollte.
Zurück im Badezimmer kämmte und fönte Emilia ihre Haare und machte alles wieder sauber und ordentlich, als wäre sie nie Duschen gewesen. Sie ging in die Küche, kochte Kaffee und holte ein paar Kekse aus einer der Unterschränke, welche für Zac bestimmt waren. Nun wartete sie nur noch auf Liam und Zack.
12.08.2018, 20:18

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Doreen
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#2
RE: An unfamiliar situation



Outfit

Liam selber war auch nicht ganz glücklich mit der Situation wie sie derzeit war. Aber hatte er auch noch keinen Plan wie sie da etwas ändern könnten, sodass Zachary noch mehr von seiner Mutter haben würde. Sollte es für ihn ja dennoch geregelt alles sein. Und jedes Wochenende ihn abgeben wollte Liam auch nur ungern. Zumindest nicht an denen wo er auch frei hatte. Wenn er arbeiten war, wäre es für ihn nicht ganz so schlimm, denn so konnte er die Zeit auch unter der Woche mal mit dem Kleinen nachholen.
Zac freute sich natürlich auf seine Mama und hatte seinen Spielzeugrucksack gepackt. Auch wenn er bei Emilia genug Spielsachen hatte. So musste aber seine Eisenbahn natürlich mit. Und auch sein Kuscheltier ohne dem er nicht schlafen kann.
Allerdings war Liam an diesem Tag sehr nervös, denn er wollte Emilia erzählen, dass er eine neue Freundin hatte und diese 10 Jahre jünger wie er selbst war, ehe sie es anders herausbekommen würde. Er hoffte nur, dass sie es einigermaßen gut aufnehmen würde. Auch wenn er wusste, dass es ihr lieber gewesen wäre, wenn sie noch eine Familie wären. Aber selbst die besten Ehen konnten scheitern und so war es eben auch bei ihnen gewesen.

Bei Emilia angekommen, nahm er seinen Sohn an die Hand und in die andere den kleinen Rucksack. An der Tür hob er Zac hoch, weil er klingeln wollte. Als der Türsummer ging, drückte er die Tür auf und ging mit Zac hinein. Lang brauchten sie nicht bis nach oben und als Zachary seine Mama entdeckte, rannte er direkt auf sie zu in ihre Arme. Liam ging langsam hinterher und blieb dann kurz vor der Tür stehen. "Hey.." Ihre Situation war meist noch sehr angespannt und für gewöhnlich ging auch Liam nicht erst rein, bzw. wusste er auch gar nicht ob sie das wöllte. Doch an diesem Tag würde er sie bitten. "Kann ich kurz mit rein? Ich möchte dir gern was erzählen." Er hoffte wirklich, dass er das nicht im Hausflur erzählen müsste.
12.08.2018, 20:32

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Rina
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#3
RE: An unfamiliar situation



Endlich ertönte das erlösende Klingeln ihrer Tür. Sie raste zur Haustür presste den Türöffner fast mit einer Gewalt, dass sie schmunzeln musste. Sie freute sich wirklich wie ein kleines Kind an Weihnachten, wenn sie wusste, dass Zac fast da war. Es war dieses erlösende Gefühl, diese Sehnsucht sollte in wenigen Sekunden Gestillt werden. Sie öffnete die Tür und es dauerte nicht lange, da rannte ihr kleiner Liebling ihr Direkt in die Arme. Sie empfang ihn mit ausgebreiteten Armen und sobald er diese erreicht hatte, nahm sie ihn schwungvoll hoch und drehte ich mit ihm. "Hi mein Engel!" flüsterte sie ihm ins Ohr und vergrub ihr Gesicht in seiner Schulter. Er roch wie immer so gut nach seinem Geruch gemischt mit Waschmittel und dem Parfum seines Vaters. Sie hatte ihn so vermisst, und dass wurde ihr in diesem Moment wieder sehr bewusst. Sie setzte Zac ab und schon sah sie auch Liam. Sie hasste dieses Situationen, wo er Liam brachte oder holte, sie wusste nie so recht wie sie sich verhalten sollte. Diese Situation zwischen ihnen war für sie sehr schwierig. Ihre Gefühle spielten innerlich total verrückt und sie wusste nicht wie sie sich ihm gegenüber verhalten sollte. "Hey..." entgegnete sie ihm, bis er daraufhin schließlich, wortwörtlich mit der Tür ins Haus fiel. Sie riss etwas verwundert die Augen auf und wusste nicht ganz was sie sagen sollte. "Ähm, natürlich, komm herein." kam es etwas leise und verwundert aus ihrem Mund. Sie drehte sich zu Zac. "Zieh dir doch schon die Jacke und Schuhe aus, und bring deine Sachen in dein Zimmer, dann können Mommy und Daddy sich kurz unterhalten, okay?" Emilia lächelte ihrem Sohn liebevoll zu und dieser nickte zustimmend und zog sich Jacke und Schuhe aus, stellte diese in die Garderobe und rannte voller kindlicher Freude in sein Zimmer.

"Möchtet du einen Kaffee?" Emilia war nicht wohl in der Situation, was wollte er ihr erzählen? Es machte sie etwas nervös. Sie holte zwei Tassen aus dem Schrank und befüllte eine mit dem gerade fertig gekochten Kaffee. Sie holte etwa Milch aus dem Kühlschrank, gab einen Schuss in ihren Kaffee und holte sich einen Löffel und rührte ihren Kaffee um. Sie drehte sich wieder zu Liam um.
12.08.2018, 21:35

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Doreen
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#4
RE: An unfamiliar situation



Liam konnte erahnen wie sich Emilia immer fühlte. So wie er damals, als er Zac gar nicht hatte sehen können oder nur sehr selten. Dieses Gefühl war nicht schön und deshalb wollte er auch in Zukunft eine noch bessere Regelung mit ihr finden, die aber auch für den gemeinsamen Sohn gut war und ihn nicht aus gewohnten Dingen reißen. Sie mussten eine Entscheidung zum Wohl des Kindes treffen und sowas konnte man nicht von heut auf morgen. Aber deswegen wollte er an diesem Tag nicht mit ihr reden.
Liam lächelte sogar leicht, als er sah wie Emilia den Sohn in die Arme schloss. Es war ein schönes Bild und vor allem aber auch ein schönes Gefühl, denn er wusste wie sehr Zachary seine Mutter immer vermisste, weil er sie natürlich liebte.

Emilia hatte ihn zum Glück in die Wohnung gelassen und zu seiner Überraschung bot sie ihm sogar Kaffee an. "Ja gern." Da würde er nicht nein sagen, auch wenn er sich nicht sicher war, ob er es schaffen würde ihn vollständig zu trinken, ehe sie ihn vielleicht aus der Wohnung schmiss. Denn der Kinderarzt hatte überhaupt keine Idee wie seine Exfrau auf diese Nachrichten reagieren würde. Er selbst tat sich auch etwas Zucker und Kaffeesahne in die Tasse, ehe er sich setzte und nochmal tief durchatmete. Es fiel ihm nicht leicht und er wusste auch nicht wie er genau anfangen sollte. "Also.. ich hab vor ein paar Monaten eine Frau kennengelernt. Wir sind uns näher gekommen und ja.. also wir sind nun seit einiger Zeit auch zusammen. Aber ich hatte das bisher noch niemanden erzählt. Nicht mal meinen Eltern." Er wollte, dass sie verstand, dass sie dennoch mit zu den ersten gehörte, die das erfuhren. "Sie heißt Zarina und.. naja sie ist 10 Jahre jünger wie ich." Innerlich betete er nun, dass sie nicht ausflippen würde. "Ich wollte nur, dass du das von mir weißt. Denn ich denke, dass du es sonst am Ende auch noch von Zac erfahren hättest oder so. Er versteht sich ganz gut mit ihr." Er ahnte, dass dies auch noch ein wunder Punkt werden könnte.
12.08.2018, 21:45

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Rina
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#5
RE: An unfamiliar situation



Emilia nahm einen großen Schluck von ihrem Kaffee, als Liam mit der Neuigkeit gerade heraus kam. Sie musste sich regelrecht zusammenreißen, dass sie den Kaffee nicht überall in der Küche verteilte. Sie war sich nicht sicher ob sie Liam richtig verstanden hatte. Wie in Zeitlupe schluckte sie den Kaffee herunter. Was sollte sie davon halten? Ihre Gefühle spielten komplett verrückt. Eifersucht? Nein es war nicht wirklich Eifersucht. Sie wollte sich tatsächlich für ihn freuen, dass er eine neue Freundin hat, auch wenn es sie nach der nun doch längeren Zeit der Trennung etwas schmerzte. Sie hatte immerhin ebenfalls seit der Gerichtlichen Auseinandersetzung immer wieder was mit einem Kollegen gehabt, auch wenn es nie etwas Ernstes war. Sie wusste gerade wirklich nicht was sie fühlen sollte. Es schmerzte, dass Liam endgültig nicht mehr zu ihr zurück kommen würde, was ihr allerdings bewusst war, aber die Hoffnung wollte sie einfach nicht aufgeben, denn schließlich wünschte Zac sich eine Heile Familie, konnten sie und Liam ihm diese auch getrennt so gut geben? Nun mussten sie es.

Emilia nahm einen weiteren Schluck aus ihrer Kaffeetasse und setzte sich auf den Barhocker. Sie wusste nicht was sie sagen sollte, im Endeffekt wollte sie nichts Falsches sagen. Sie war zudem überrascht, dass Liam ihr diese Neuigkeit als Erste erzählt hatte, das ehrte sie auf eine gewisse Art und Weise, dennoch war die Neuigkeit so ungewohnt für sie, dass es ihr große Probleme bereitete irgendwas zu antworten. Sie wusste einfach nicht was oder wie. Dann kam Liam mit einer Überraschung in seiner Neuigkeit. "10 Jahre?" murmelte Emilia schließlich, doch diese 10 Jahre Altersunterschied waren es nicht, die sie aus der Bahn warfen, nein es war, dass was Liam über Zachery sagte. Er versteht sich gut mit ihr? Es verletzte sie zu tiefst. Ein stich ins Herz. Plötzlich rasten ihre Gedanken, und es wechselte zwischen Angst, Panik, Schmerz und Wut.

Emilia merkte nicht wie ihre Augen sich mit Tränen füllten und eine Träne sich über ihre Wange den Weg zu ihrem Kinn machte. Sie war Zacs Mutter und Niemand, aber auch Niemand sollte ihr dass Nehmen. Vielleicht war es auch, dass was Liam wollte, herkommen, die wenige Zeit die sie mit ihrem Sohn so oder so schon hatte nehmen, um seine Neue Familie ohne sie aufzubauen. Das würde sie jedoch nicht kampflos zulassen. Wenn es nötig würde, dann würde sie wieder Gewinnen, sie hatte einfach die besseren Anwälte und Möglichkeiten. Sie hoffte inständig dass sie dieses nie wieder müsste, dennoch würde sie kämpfen.

Jetzt bemerkte sie ihre Tränen und wischte diese schnell aus dem Gesicht. Wenn Liam schon so direkt und ehrlich war, wollte sie dieses auch. "Es tut mir leid!" Sie wischte abermals eine Träne aus dem Gesicht, "meine Gefühle spielen etwas verrückt." Sie sah zu Boden. "Ich will ehrlich zu dir sein Liam. Ich habe dich geliebt, und werde dieses auf gewisse Weise immer tun, denn du bist der Vater von Zac und wirst immer ein Teil meines Lebens sein, und ich freue mich wirklich, dass du eine neue Liebe gefunden hast, egal wie viel älter du bist." Sie machte eine kurze Pause, "Bitte verspreche mir, dass dein neues Leben, mir Zac nicht nimmt." Es klang etwas merkwürdig fand Emilia im Nachhinein, sie wusste jedoch nicht wie sie es anders hätte sagen sollen.
14.08.2018, 11:49

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Doreen
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#6
RE: An unfamiliar situation



Liam hatte bewusst Emilia so schnell wie möglich erzählen wollen, dass es da eine neue Frau bei ihm gab. Denn er wusste wie schlimm es war, wenn man etwas hinten herum erfuhr, was einen schon etwas anging. Denn Zarina würde auch mit Zac zu tun haben, was nun auch nicht zu vermeiden war. Erstmal kam jedoch gar keine Reaktion von ihm, was ihm schon etwas Angst machte. Denn wusste er nicht ob das gut oder schlecht war.

"Ja 10 Jahre.." Doch ahnte er nicht, dass nicht der Altersunterschied ihr Problem war, sondern ein ganz anderer Punkt, den er hatte aber so gar nicht vermitteln wollen.

Dann sah er die Träne über ihre Wange kullern, was ihm ein schlechtes Gewissen machte. "Emi.." Eher unbewusst nutzte er den Spitznamen, mit dem er sie früher oft gerufen hatte. "Was tut dir leid?" In diesem Moment verstand er nur Bahnhof. Wenn ihre Gefühle verrückt spielten, dann hoffentlich nicht, weil noch Liebe von ihrer Seite aus im Spiel waren. "Ich hoffe du weißt, dass ich unsere Zeit auch nicht bereue.. ich mein... wir waren verheiratet und haben einen Sohn zusammen. Deshalb wirst du genauso ein Teil meines Lebens sein." Sie hatten viel Streit und auch viel Eifersucht in der letzten Zeit. Dennoch hasste er sie nicht und war eher um ein gutes Verhältnis Zac zuliebe bemüht. Doch dann sagte sie etwas, was ihm erklärte warum sie gerade ein wenig aufgewühlt war. "Emilia.. ich würde dir nie Zac wegnehmen.. ich weiß doch selber wie es ist, dass eigene Kind nicht sehen zu können. Und ich hatte dir doch auch gesagt, dass wir noch eine Lösung finden müssen, wie du ihn vielleicht noch öfter als jedes zweites Wochenende sehen kannst. Es muss halt nur im Interesse vom Kleinen sein, dass er nicht ständig hin und her gereicht wird." Liam wollte ihr dieses Gefühl auf keinen Fall vermitteln, dass sie Zachary an Zarina verlieren könnte. "Ich dachte eigentlich nur, dass es dich vielleicht beruhigt, wenn ich sage, dass er sich mit Zari gut versteht. Weil.. anders wäre doch auch schlecht, oder?" Wenn Zarina und Zac gar nicht miteinander auskommen würden wäre sicher viel schlimmer. "Der Kleine weiß, wer seine Mama ist und glaub mir... das wird sich auch niemals ändern." Liam trank noch einen Schluck von dem Kaffee und sah dann Zac, der einfach zu seinen Eltern wollte und deshalb es nicht mehr länger in seinem Zimmer ausgehalten hatte. Für ihn war es sicher auch mal schön beide Eltern zu haben, als immer nur einen.
14.08.2018, 13:17

Junior Member
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Rina
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#7
RE: An unfamiliar situation



Jetzt kam Emilia sich total blöd vor. Sicher war sie Zacheres Mutter, und man würde auch nichts daran ändern können, und eigentlich war ihr auch bewusst, das Liam niemals etwas in dieser Richtung ändern wollen würde. Sie kam sich so dumm vor. Es war fast schon lächerlich, dass sie so gedacht hat. Doch diese Angst würde immer bleiben, so sehr sie auch wusste das Liam ihr Zac so nicht wegnehmen wollen würde. Er war einfach nicht der Typ dafür. "Es tut mir leid, irgendwie ist das Alles so ungewohnt." Liam war ihre große Liebe, und sie waren ihr halbes Leben ein Paar gewesen, sie kannte ihn so gut und wusste eigentlich wie er dachte und zu Dingen stand, und dennoch hat die Streiterei und die Trennung so tiefe Wunden und Spuren hinterlassen, dass sie nicht wusste was sie denken sollte oder gar konnte sie kaum noch einschätzen wie Liam handelte oder dachte. Sie war komplett überfordert mit der Situation.

Emilia strich sich durch ihr Haar und seufzte. Es war ihr etwas Peinlich. "Erzähl mir von ihr? Schließlich muss ich wissen mit wem Zac zusammen wohnt!" Sie versuchte spielerisch zu grinsen, was wahrscheinlich eher bemüht aussah. Sie wollte wirklich, das deren Verhältnis sich bessert, dass es nicht mehr so werden konnte wie es einst war, dass war ihr durchaus bewusst, jedoch war sie sich sicher, wenn sie sich bemüht, und dass gerade für Zac, dann könnte es wenigstens eine Form von Freundschaft werden. Es war natürlich derzeit schwierig, jedoch war sie überzeugt dass es eines Tages funktionieren konnte. Sie wollte es für Zac. Ob Liam nun einen Freund hatte oder nicht, es sollte zwischen ihr und Liam funktionieren, also musste sie dieses Ziel anstreben.

Zac kam aus seinem Zimmer, Emilia breitete die Arme aus und nahm ihn auf den arm, hielt ihn ganz fest und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Sie blickte auf zu Liam und lächelte.
15.08.2018, 11:50



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