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WILLKOMMEN IM *COLORBLIND. WIR SIND EIN REAL LIFE RPG, DAS IN VANCOUVER SPIELT. BETRETE DIE WELT DIESER KANADISCHEN GROSSSTADT UND ERLEBE DAS LEBEN SAMT GOSSIP, ZUSAMMENHALTSGEFÜHL UND GUTEM KAFFEE. WENN DU EIN TEIL VON VANCOUVER SEIN MÖCHTEST UND ÜBER 18 JAHRE ALT BIST, DRÜCKE AUF DEN REGISTRATIONSBUTTON. WIR FREUEN UNS AUF DICH.
*colorblind Its you and me Character Areas Male Characterareas male residents | e-j Josiah Drake
[Steckbrief] full of broken thoughts


Steckbrief full of broken thoughts

I focus on the pain
Beiträge:8

Elenath
Offline

#1
full of broken thoughts



I'm having an introvert party and you're all not invited.

[ something inside me has suddenly changed ]

Wenige Wochen zuvor
Sanft drang der morgendliche Schimmer durch die schmalen Öffnungen der Jalousie am Fenster und benetzte den alten Eichentisch mit Licht und Wärme. Türme von Papier und Büchern standen neben einem leise surrenden Laptop, einer halb geleerten - inzwischen ziemlich eklig kalten - Tasse Kaffee und einer angebrochenen Flasche Rum. Den eifrigen Schreiber und Besitzer des Tisches und dieses Apartments hatte es weit nach Mitternacht niedergestreckt. Der Kopf lag gebettet auf den überkreuzten Handflächen und Unterarmen, die wiederum ihren Platz auf dem überfüllten Tisch gefunden hatten. Wirklich bequem war diese halb sitzende, halb gekrümmte Schlafposition freilich nicht, aber die Müdigkeit hatte ihn schneller übermannt, als erwartet. Und natürlich spielte die Flasche Rum dabei keine unwesentliche Rolle.
Der Schlafende schreckte mit einem Mal hoch, als das Mobiltelefon einen nervigen Klingelton zum Besten gab und unten auf dem Boden vor sich her vibrierte - es musste irgendwann in der Nacht wohl runtergefallen sein. Zu allem Überfluss stieß Jo mit seiner linken Hand gegen den grauen Kaffeebecher, der im freien Fall gen Boden fiel und dort angekommen zerschlug. Der Rest der braunen Brühe ergoss sich daraufhin über den Boden und vom unsanft geweckten Mann ging ein Fluchen und Stöhnen aus. Er fuhr sich verschlafen und verkatert mit der flachen Hand über die Augen, ehe er mit dem Stuhl ein wenig nach hinten rückte, sich bückte und das Mobiltelefon aufhob. Seine blauen Augen registrierten auf dem Display den Namen seines Verlegers. Seufzend legte er das Handy beiseite und ließ es einfach weiterklingeln bis die Mailbox sich einschaltete. Derweil kümmerte sich Jo darum die Scherben der Keramiktasse aufzusammeln und den Kaffee mit gebrauchtem Schmierpapier aufzusaugen. Alles in allem war das doch ein perfekter Start in den Tag...



Hintergrund
Zur Welt kamst du unter dem klangvollen Namen Josiah Bartholomew Drake, aber so nennt man dich besser nicht. Denn dein alter Herr hatte früher die Angewohnheit dich beim vollständigen Namen zu rufen, wann immer du etwas angestellt hast. Und daran möchtest du einfach nicht mehr erinnert werden. Dein Rufname Jo reicht deiner Meinung nach auch vollkommen aus. Deinen Geburtsort Key West in Florida hast du schon länger nicht mehr besucht, wie lange ist es nun her? War es Weihnachten 2017? Ja, das kommt in etwa hin. Key West war schon ein netter Ort, um die Kindheit zu verbringen, immerhin bist du früher viel durch die Mangroven gepaddelt, hast versucht ein halbwegs passabler Surfer zu werden oder bist mit deinem besten Freund zu den unzähligen Schiffswracks getaucht und hast nach alten Schätzen gesucht - wenn auch nie gefunden. Aber dann gab es da ja noch diese impertinenten Hurrikans, die zweimal euer schickes großes Haus stark beschädigt haben, und natürlich gibt es da noch deine Familie, zu welcher der Draht einfach nicht gut genug war, um für immer in Florida bleiben zu wollen. Und dann wäre da noch die Tatsache, dass du der Kirche entfliehen wolltest. Deine Familie hatte dich in den episkopalischen Glauben, einem Mittelding zwischen Protestantismus und Katholizismus, gedrängt. Obwohl du eigentlich überzeugter Atheist bist.
Nach der Schule bist du also so schnell es ging flüchtig geworden und hast ein Studium in Vancouver, Kanada, begonnen. Das ist jetzt schon wieder über 16 Jahre her, vor fünf Jahren hast du nach dem Canadian permanent residency - Status sogar einen kanadischen Pass bekommen, und noch immer dreht sich dein Leben in und um Vancouver ab. Obwohl du während deiner Zeit bei der "The Globe and Mail" und deinem Engagement beim "The Boston Globe" auch um die Welt gekommen bist.
Seit fast zehn Jahren bewohnst du überdies deine eigene kleine Bude in Fairview unweit vom Vancouver General Hospital gelegen. Dort arbeitet deine süße Exfreundin und Exverlobte, aber du meidest es, in die Nähe des Krankenhauses zu kommen. Deinen letzten Geburtstag am 16. März hast du gar nicht erst gefeiert. Und weil du im Jahr 1984 zur Welt gekommen bist, bist du inzwischen auch 34 Jahre alt. Mit den drei Kindern, dem Hund und der Eichhörnchen-Ranch, samt kleinem Einfamilienhäuschen und spießigem Garten hat es leider nicht geklappt und wahrscheinlich wird es das auch nicht mehr, wenn man an deine momentane Situation denkt. Deinen Job als Kriegsberichterstatter bei der "The Globe And Mail" (TGAM) hast du an den Nagel gehangen, stattdessen verlierst du dich in deinen brutalen und schockierenden Horror- und Thrillergeschichten. Damit hast du dir bisher zwar noch keine goldene Nase verdient, aber die Einnahmen deiner Bücher reichen aus, um die Miete und die anderen Lebenserhaltungskosten zu zahlen. Dein Leben als verschrobener und kauziger Schriftsteller in der Mittelschicht passt eigentlich ganz gut zu dir...
Werdegang
Als kleiner und unwissender Krümel hast du in einer privaten Elementary School dein künstlerisches Talent mit mehr Farbklecksen auf dem Tisch als auf dem Papier unter Beweis stellen können. Dort kam es dann auch zum legendären Machtkampf um Mr Floppy, dem schuleigenen Plüschhasen mit Zylinder auf dem Kopf, den Charles Dalton einfach nicht mehr hergeben wollte. Einen Sieger gab es bei diesem Streit nicht, denn eine höhere Macht in Form der Lehrerin schaltete sich ein und überreichte den Plüschhasen an Sun Li. Allerdings sollte dieser Vorfall bald wundersame Früchte tragen: Charles, von dir auch liebevoll Chuck genannt, vom Rest nur Charlie, wurde zu deinem besten Freund, der mit dir fortan durch dick und dünn ging. Ohne ihn wäre die Junior High nur halb so lustig gewesen. Denn gemeinsam habt ihr so einigen Unsinn verzapft oder Lehrerstreiche gespielt. Dass deine beiden älteren Brüder dieselbe High School besucht haben, war nicht immer ein Vergnügen - denn genau wie dein Vater, zogen deine Lehrer immer Vergleiche mit ihnen. In den geisteswissenschaftlichen Fächern bist du gut weggekommen, aber nehmen wir mal die Mathematik, da sah es schon schlechter für dich aus. Aber wer benötigt schon Variablen oder Axiome in der realen Welt? Lieber hast du dich mit Luftschlössern und Spinnereien umgeben, oder aber mit Musik. Der Klavierunterricht war zwar zäh und oft eine Qual, und im Schulchor hast du nie ein Solo bekommen; und trotzdem hast du dir später noch das Gitarrenspiel selbst beigebracht. Für die musische Untermalung an Lagerfeuern reichte es allemal, oder aber für die Garagenband, die Chuck und du im siebten Jahrgang gegründet haben. Aber die 'Furious Nutheads' haben sich nach anderthalb Jahren wieder getrennt, nachdem das ein Bandmitglied die erste Freundin mit in den geheimen Probenraum brachte.
In der Senior High hieß es dann Semper Stellas Spectemus (always look to the stars). Das war das Motto deiner neuen Schule in die dich dein alter Herr gesteckt hat. Die Saint Andrew's School ist eine private und episkopalische Schule - eine Mischung aus normaler High School und Internat, gelegen in Boca Raton, Palm Beach County. Dass du von da an vier Jahre lang nur noch zu den Feiertagen oder in den Ferien Zuhause sein solltest, hat dich dabei allerdings nicht gestört. Selbstverständlich hast du deine Schulkameraden in Key West zurücklassen müssen, doch der Abschiedsschmerz wurde Dank der Tatsache gemindert, dass auch Chuck dich mit aufs Internat begleitete.
In Boca Raton, vier Autostunden nördlich von Key West gelegen, bist du richtig aufgeblüht. Endlich gab es da niemanden mehr, der dich mit deinen Brüdern vergleichen konnte und auch keinen Vater, der dir das Gefühl gab, nichts wert zu sein. Du hast dich dem Schwimmteam angeschlossen, dich beim Tennis beteiligt und für die Schülerzeitung engagiert. Außerdem hast du dich auch im Theaterkurs ausprobiert und Gefallen daran gefunden. Auch der Ausflug ins Kennedy Space Center, wo ihr das Space Shuttle Atlantis bewundern konntet, ist dir im Gedächtnis geblieben.
Chuck zog es dagegen aufgrund seiner Körpergröße ins Basketballteam, wo er mit seinem Können schnell in der Beliebtheitsskala aufstieg und sich von dir zu entfernen drohte. Eure Freundschaft wurde vor allem während eurer jugendlichen Liebeleien zum anderen Geschlecht auf eine harte Probe gestellt. Suzie Vanderhooven hieß sie, deine erste feste Freundin, die dir ein bisschen den Kopf verdrehte. Mit einem Mal hattest du weniger Zeit für Chuck, mit dem du dir ein Zimmer im Internat geteilt hast, aber das war nicht so tragisch, schließlich hatte er doch selbst genug um die Ohren mit seinen Groupies, nicht wahr? Doch die hormonelle Verwirrung konnte eure Freundschaft am Ende nicht zerstören, noch vor dem Abschluss habt ihr euch zusammengerauft und euch ewige Treue geschworen - wie heranwachsende Männer das eben machen. Die High School hast du mit einem guten Durchschnitt abschließen können, sicherlich, hier und da hättest du mit mehr Fleiß und Begeisterung noch einiges mehr herausholen können, doch es war nie dein Ziel irgendwann an einer Ivy Leauge Uni angenommen zu werden - doch ein anschließendes Studium stand für dich außer Frage. Deinem Vater wäre es nur recht gewesen, wenn auch du dich der U.S. Navy oder einer anderen militärischen Streitmacht angeschlossen hättest, aber es kam dir gar nicht in den Sinn, dich an der Waffe ausbilden zu lassen. Stattdessen hast du dich wie ein Honigkuchenpferd gefreut, als die Zulassung für die University of British Columbia einging, immerhin wurde Chuck zuvor schon an der ehrenwerten Harvard Universität angenommen, dieser alte Streber. Dennoch hatte er sich damals gegen Harvard und für die Simon Fraser University in Vancouver und somit auch für dich entschieden. Und statt in alte Gefilde zurückzukehren hast du mit deinem besten Kumpel in Vancouver eine bezahlbare Männer-WG gegründet. Die liberale kanadische Stadt schien ohnehin eher zu deinem offenen und toleranten Wesen zu passen als der republikanische Süden. Außerdem hattest du in den Studiengängen Journalismus und Politikwissenschaften eine neue Leidenschaft gefunden.

Um dein Portfolio zu erweitern, hast du dich nicht nur der Redaktion der Unizeitung "The Ubyssey" angeschlossen, sondern auch als freier Mitarbeiter Artikel an regionale Redaktionen versendet, in der Hoffnung, irgendwann deinen Namen in einer Tageszeitung lesen zu können. Für deine Artikel und Recherchen bist du nicht nur innerhalb des studentischen Klientels herumgekrochen, sondern hast versucht, über so viele verschiedene Themen wie möglich zu schreiben, um herauszufinden, was dich wirklich reizen würde. Dabei hast du auch kein Blatt vor den Mund genommen, wenn es um Stellungnahmen zu politischen Themen ging.
Deinen aufbauenden zweijährigen Master hast du schließlich im Fach Internationale Beziehungen abgelegt. Nur zu gern erinnerst du dich noch heute an deine Studienzeit zurück, denn sie war sowohl ziemlich stressig, als auch aufregend, bunt und wirr. Und wie oft hast du dich auf Studentenfeten abgeschossen, nur, um am nächsten Tag mit einem dicken fetten Kater im Hörsaal zu sitzen und zu versuchen, nicht einzuschlafen oder dich nicht zu übergeben? Kaum zu glauben, dass aus dir dann aber doch noch ein ernstzunehmender Journalist geworden ist. Knapp zwei Jahre hast du nach deinem Studium in der Redaktion der "Vancouver Sun" Tageszeitung zugebracht und wertvolle Kniffe und praktische Tipps sammeln können, ehe tatsächlich die Zusage der "The Globe And Mail" - Zeitung nach erfolgreicher Bewerbung bei dir eintrudelte. Man kann schon behaupten, dass deine Mitt- und Endzwanziger deine Sturm und Drang Jahre waren - du wolltest die Welt erobern und besser kennenlernen. Und dann gab es da ja noch deine Familie, die dich immer wieder wissen ließ, was sie von dir als Journalist hielt. Womöglich war es auch der Drang deinem Vater etwas zu beweisen, dass du eben kein Weichei warst, weshalb du dich auf eine vakante Stelle als Kriegsberichterstatter, bzw. Auslandskorrespondent gemeldet hast, welche die TGAM gemeinsam mit dem The Boston Globe ausgeschrieben hatte. Doch deine erste Mission fand nicht inmitten eines Krieges statt, stattdessen schickte man dich auf den Flugzeugträger USS George Washington der U.S. Navy - dessen Heimathafen zur damaligen Zeit in Yokosuka, Japan, lag. Das war schon ein gewaltiger Sprung über die Erdkugel für einen jungen Mann wie dich. Allerdings warst du ja ungebunden und hattest sonst auch keine größeren Verpflichtungen zu tragen - nur der Abschied von Chuck und deinen anderen liebgewonnenen Freunden war dir selbstverständlich schwergefallen. Aber Charlie hatte immerhin mehr als genug um die Ohren mit seiner Arbeit als frischgebackener Anwalt. Du dagegen musstest anfänglich tatsächlich gegen Seekrankheit ankämpfen, obwohl du es von klein auf gewohnt warst, dich auf oder im Wasser herumzutreiben, aber so ein Flugzeugträger bei schwerem Seegang war eben nicht mit einem Kanu oder Paddelboot zu vergleichen.
Eigentlich solltest du auf dem Flugzeugträger nur einen Bericht vom alltäglichen Leben der Soldaten verfassen, aber Taifun Haiyan sollte sich 2013 für dich als Glücksfall herausstellen, obwohl er für viele andere den Tod oder großes Unglück bedeutete. Aber die USS Washington wurde nach dem Taifun in den Golf von Leyte verlegt, um dort auf den Philippinen humanitäre Hilfe zu leisten. Die Eindrücke der Zerstörung und überlebenden Menschen prägten sich tief in dir ein und berührten dich in einer bisher unbekannten Art und Weise. Nach deiner Rückkehr 2014 nach Vancouver hat die TGAM deinen mehrseitigen Bericht in der Sonntagausgabe gedruckt, der Boston Globe hat den Bericht wenig später ebenso veröffentlicht und du wurdest dafür sogar mit dem Livingston Award ausgezeichnet, der auch gern mal als Pulitzerpreis für die Jungen betitelt wird!
Du hattest nun Blut geleckt und wolltest nach den Sternen greifen, hast gar dem nächsten Auftrag im Ausland entgegengefiebert. Aber dein kreatives Schaffen sollte sich nicht nur auf deine journalistische Arbeit beschränken, denn 2014 hast du sogar deinen ersten Crime-Thriller mit Horror- und Mysteryelementen 'Stone Cold' auf den Markt bringen können, darauf folgten in den folgenden Jahren in chronologischer Abfolge 'Hell's Corner', 'Abandoned', 'Wish You Well', 'Deliver Us From Evil' und 'Only The Night'. Aber es sollten auch weitere Auslandseinsätze als Kriegsberichterstatter in Syrien, im Irak und in Afghanistan folgen. Und sie alle prägten dich zu dem Menschen, der du heute bist. Allen voran natürlich der schreckliche Einsatz 2017 in Afghanistan als du fünf Wochen lang von einer Splittergruppe der Taliban in Gefangenschaft gehalten wurdest und tagtäglich um dein Leben fürchten musstest. All die Preise für deine Berichte waren danach für dich nichts mehr wert, denn es fühlte sich an, als hättest du dein altes Ich in Afghanistan verloren. Anfang 2018 hast du schließlich deinen Job beim The Globe And Mail an den Nagel gehangen und dich mehr auf deine Arbeit als Schriftsteller konzentriert. Und das, obwohl dein Vater wenigstens deinen Job als Kriegsberichterstatter guthieß, denn immerhin warst du 'mit den Jungs' direkt am Geschehen und vor Ort. Dass dich aber genau diese Arbeit zerstörte, sah er nicht.

August 2017
"Hör auf!", rief sie in ihr herzhaftes Lachen mit hinein, während er sie ausgiebig und mit Freude kitzelte. "Wieso? Du hast doch angefangen!", erwiderte er bis über beide Ohren lächelnd und setzte auch schon zu einer erneuten Attacke an, die sie versuchte abzuwehren. Sie zerwühlten beide die Laken auf dem Bett, als Faenwyn ihrem Verlobten entkommen wollte, aber Jo sie nicht losließ. Es war mitten in der Nacht an einem Donnerstag, aber das war nichts Ungewöhnliches, denn Fae arbeitete als Assistenzärztin und hatte ohnehin merkwürdige Arbeitszeiten und Josiah tat im Moment nichts anderes als an seinem neuen Buch zu schreiben, daher konnte er sich seine Zeit selbst einteilen. Doch in zwei Wochen schon, würde er als Kriegsberichterstatter nach Afghanistan gehen, um dort direkt von der Front aus zu berichten. Den Ernst dieses Jobs schienen beide noch verleugnen zu wollen. "Ich bekomme keine Luft mehr!", japste die Rothaarige, während sie einerseits versuchte dem Griff des Mannes zu entkommen, mit dem sie schon seit rund drei Jahren zusammen war, und andererseits versuchte sie das Lachen zu unterdrücken, aber es half nichts, sie war einfach zu kitzlig. "Dann hättest du nicht behaupten dürfen, dass ich langsam fett werde!", lachte Jo, beendete aber seine Kitzelattacke und schlang von hinten seine Arme um Fae, um sie an sich zu drücken. Die nutzte auch gleich die Gelegenheit, um einmal tief durchzuatmen, aber noch immer lag ein breites Lächeln auf ihren Lippen. "Das habe ich doch gar nicht so gesagt. Ich habe lediglich angemerkt, dass du ein klitzekleines Bisschen dazu neigst Bauchfett anzusammeln… aber davon sieht man noch gar nichts!" – "Pah, das klang eben aber noch anders", grinste er. Jo verfestigte seinen Griff und drückte sie damit bestimmt – wenn auch darauf achtend ihr nicht wehzutun – in die Kissen, ehe er sich auf sie legte und seine Lippen die ihrigen suchten.

Sie küssten sich lange und innig – die Welt um sie herum vergessend. Josiah war durchaus ansehnlich gebaut, er trieb ja auch gerne und ausgiebig Sport – am liebsten natürlich in Gesellschaft. Und dabei probierte er auch gern Neues aus. Sein markantes Gesicht wurde von einem gepflegten Drei-Tage-Bart umrahmt, der ihm etwas Maskulines verlieh. Über mangelnde Dates hatte sich Jo nie beschweren können, tja, bis er damals der gebürtigen Waliserin Faenwyn Ellis begegnet ist und sich Hals über Kopf in sie verliebte. Sie wohnten inzwischn seit rund zwei Jahren zusammen, hatten sich vor etwa einem halben Jahr verlobt, wollten aber mit der Hochzeit und der Kinderplanung noch warten, bis Fae mit ihrer Facharztausbildung zur Chirurgin fertig wurde. Mit ihrer Familie verstand Jo sich prächtig, sie hatten ihn herzlich in ihrer Runde aufgenommen. Fae's Dad hatte die beiden Turteltauben sogar bei ihrer Wohnungssuche unterstützt. Aber das Verhältnis zu Jos Familie war eher unterkühlt, was aber auch daran lag, dass Josiah mit seinem erzkonservativen und strengen Vater nicht zurechtkam und er auch keine innige Beziehung zu seinen zwei älteren Brüdern pflegte – so gesehen war Jo das schwarze Schaf seiner Familie. Doch das alles hatte kaum noch eine Bedeutung für ihn seit er Fae kennt…
Wichtige Personen
Würdest du deine Familie zu den wichtigen Personen deines Lebens zählen? Selbstverständlich. Auch wenn das Verhältnis zu deinem Vater Ruben Drake und deinen beiden älteren Brüdern Boyd und Morris alles andere als einfach oder harmonisch bezeichnet werden kann. Seit jeher hat dir dein Vater immer das Gefühl gegeben weniger wert zu sein als deine älteren Brüder. Ständig hatte er etwas an dir zu kritisieren; sei es nun, weil du zu laut oder zu wild warst, oder aber, weil du dich nicht wie er oder deine Brüder nach der Schule den US-amerikanischen Streitkräften angeschlossen hast, sondern sogar überzeugter Pazifist bist. Lediglich mit einem Phaser aus Star Trek würdest du um dich schießen, weil man die auf Betäubung einstellen kann. Rückhalt von deiner Mutter Vera Drake konntest du nicht erwarten, denn sie starb bei einem Verkehrsunfall auf dem Freeway, da warst du gerade einmal vier Jahre alt. Danach bist du abwechselnd in die Obhut deiner Großmutter Ruth Drake und deiner Tante Hannah Gaillard, geborene Drake, gekommen, während dein Vater weiterhin seiner Tätigkeit als Offizier bei der U.S. Navy nachging und aus diesem Grund selten Zuhause war. Zu den Kindern deiner Tante hattest du zuweilen sogar ein besseres Verhältnis als zu deinen Brüdern, aber Rosie und Hugh hatten auch nicht den unstillbaren Drang ihrem Vater Milton Gaillard auf Teufel komm raus zu gefallen, zumal Milton ein ziemlich entspannter Mann war, aber vielleicht war das unter Surfladen-Besitzern auch ein ungeschriebenes Gesetz. Allerdings standen sich Ruben und Milton auch seit jeher skeptisch gegenüber.
Doch vergessen wir hier auch nicht deine Halbgeschwister Abigail und Stephen, die nach der zweiten Eheschließung deines Vaters mit der ehemaligen Militärärztin Susan Drake, geborene Foster, hinzukamen. Susan ist eigentlich ganz in Ordnung, wie du findest, obwohl sie deinem Vater niemals in dessen Gegenwart widersprechen würde. Sie arbeitet übrigens mittlerweile als Ärztin in einer schicken Privatklinik in Key West. Alles in allem gehört deine Familie zur gehobenen Mittelschicht, obwohl man von Seiten deiner verstorbenen Mutter sogar zur Oberschicht gehört. Nur, Dank des angelegten Trust Fonds deiner Großeltern mütterlicherseits konntest du dir auch dein Studium leisten, oder aber deine Brüder ihre schulische Ausbildung in privaten Einrichtungen.

Wichtiger als deine eigene Familie waren dir aber lange Zeit deine besten Freunde. Inmitten dieser verschrobenen und bunten Achtergruppe hast du dich pudelwohl gefühlt und es war früher ein unvorstellbarer Gedanke, dass euch irgendetwas auf der Welt trennen könnte. Am Ende warst du es selbst, der sich von den Seelenverwandten und Freunden immer weiter entfernt hat. Und doch vermisst du jeden Einzelnen ganz schrecklich, doch es fällt dir schwer, über deinen eigenen Schatten zu springen und wieder Kontakt zur alten Clique aufzunehmen, es ist schließlich so viel passiert. Da wäre dein geliebter Charles "Chuck" Dalton, mit dem du seit der Elementary School schwer befreundet bist. Er ist/war ohne jeden Zweifel dein bester Freund. Ihr habt wahrlich viel miteinander erlebt und gemeinsam durchgestanden, und wahrscheinlich hättest du für Chuck auch einen Mord begangen, wenn es hätte sein müssen. Er kennt dich besser als jeder andere Mensch auf dieser Welt. Mit ihm gemeinsam hattest du schließlich auch den Plan für den Heiratsantrag im Disneyland ausgetüftelt, den deine süße Faenwyn "Fae" Ellis freudestrahlend annahm. Fae war definitiv die Frau fürs Leben. Sie war witzig, clever und wahnsinnig sexy. Außerdem hat sie deine Albernheiten größtenteils auch noch unterstützt. Wenn schlicht von 'Faeniah' die Rede war, dann wusste jeder in der Clique, dass damit euer Power-Couple-Name gemeint war. Aber seit der tieftraurigen Trennung vor mehr als einem Jahr herrscht Funkstille und du fristest dein Dasein als selbst bemitleidender Single. Dir ist auch klar, dass du wahrscheinlich nicht an der Hochzeit von Chuck und seiner Eliza "Liz" McIntyre teilnehmen wirst, obwohl du Chucks Wunsch-Trauzeuge Nummer eins warst. Zumal Eliza eng mit Fae befreundet ist und Liz dir diese damals sogar vorgestellt hat, schließlich haben die beiden Frauen gemeinsam Medizin studiert und hängen auch als Assistenzärztinnen rund um die Uhr miteinander im Krankenhaus ab. Zum Rest der Gang zählen dann noch Oscar "Ozzy" Aldrich, einem lässigen Musiker mit subtilem Sinn für Humor und dem Hang unabsichtlich Frauenherzen zu stehlen. Der Gute ist wohl derjenige unter euch, der dem Konzept der Ehe am skeptischsten gegenübersteht. Ihm sind seine Freiheiten einfach zu wichtig. Ozzy eckt mit seinem Temperament manchmal mit dem Gutmenschen in eurer Gruppe an, Nathaniel "Nate" Cohen ist nicht nur Polizist mit Leib und Seele, sondern auch ein echt netter Kerl. Allerdings hat er eine große Schwäche: Er kann einfach nicht mit Geld umgehen. Und darum lebt er auch schon seit längerer Zeit im Loft bei seiner großen Schwester, weil er sich die Miete für seine eigene Bude nicht mehr leisten konnte. Als einfacher Polizist verdient man immerhin auch nicht gerade die Welt. Seine große Schwester ist übrigens Jasmin "Jaz" Cohen, mit der du dich immer prächtig verstanden hast, weil sie einen ähnlich dreckigen Sinn für Humor hat wie du. Nate hat sie damals mit in die Gang gebracht, obwohl sie als aufstrebendes Hollywoodsternchen ziemlich viel um die Ohren hat und die meiste Kohle verdient. Du schaltest gern mal den Fernseher an, wenn ihre Serie läuft - eine Dramedy-Serie über das Leben und die Liebschaften von Polizisten und Anwälten in Vancouver, bestimmt holt sich Jaz Tipps von ihrem Bruder oder Chuck. Übrigens steht sie auch offen zu ihrer Homosexualität und ihrer Liebe zu Rebecca 'Bee' Farrow. Dieses fleißige Bienchen und Mädchen für alles gehört seit mehr als drei Jahren zur Gang und fast genauso lange arbeitet sie auch schon für Jaz. Bei zwei so temperamentvollen Frauen wie diesen beiden, wird es niemals langweilig. Und mittlerweile leben sie auch zusammen (armer Nate). Ihr könnt schon gar nicht mehr sagen, wie oft die beiden Frauen sich schon getrennt und wieder versöhnt haben. Sie kommen einfach nicht voneinander los. Und für Bee warst du irgendwie der Bruder, den sie niemals hatte. Ja, du vermisst sie schon alle ganz arg, aber schließlich gibt's an dir längst nichts mehr liebenswürdiges, was hätten sie also davon?
Charakter & Auftreten
Um dich beschreiben zu können, müsste man beinahe zwei verschiedene Persönlichkeiten darstellen. Nein, unter einer multiplen Persönlichkeitsstörung leidest du nicht, aber das Leben und die daraus resultierenden Erlebnisse haben dich gezeichnet und verändert. Hier und da blitzen natürlich noch immer alte Charakterzüge auf, sie sind dir auch nicht wirklich abhanden gekommen, sondern schlummern lediglich unter der verschlossenen und melancholischen Oberfläche. Dein Einfallsreichtum, deine blühende Fantasie und Kreativität machen dich noch immer aus, doch spielen sie sich inzwischen mehr in deinem Innern ab, als dass sie sich nach außen hin widerspiegeln. Früher hast du mit deinen Ideen nie lange hinterm Berg gehalten, sondern sie frei und offen kommuniziert. Dein loses Mundwerk und das Herz auf der Zunge waren einst ebenfalls eine deiner liebenswürdigen Macken, manch einer mochte deine frechen, oft auch dreisten Sprüche zwar nicht und auch nicht deine Angewohnheit, immer das letzte Wort haben zu müssen, aber darüber hast du dir nie weiter Gedanken gemacht. Denn im Allgemeinen war es dir ziemlich gleichgültig, was andere von dir dachten - nun ja, bis auf wenige Ausnahmen, deinem Vater, zum Beispiel. Aber das ist eine andere Geschichte. Und ist man dir früher über den Weg gelaufen, dann kam man nicht umhin dich als dauergrinsenden Flummi mit Glücksbärchi-Mentalität zu beschreiben. Du wirktest oft ein wenig aufgedreht und quickfidel - aber es waren auch unbeschwerte und fröhliche Zeiten. Du warst offener und extrovertiert, hattest keine Probleme damit fremde Leute anzusprechen oder deine Meinung kund zu tun. Denn du bist seit jeher ein ehrlicher und loyaler Mensch. Aber du warst auch absolut liebenswürdig und deine Freunde würden dir ein riesengroßes Herz mit ordentlich Wumms dahinter bescheinigen. Außerdem gab es Phasen, da warst du albern wie ein Kleinkind. Zumal man mit dir auch immer T-Shirts mit witzigen Sprüchen oder einprägsamen Zitaten in Verbindung brachte. Schlichte einfarbige T-Shirts waren einfach nicht dein Ding. Aber du warst auch ein Trotzkopf, wenn dir etwas missfiel oder nicht passte, ja, dann konntest du ziemlich stur werden. Doch du warst nie sonderlich nachtragend, meist ging eine Entschuldigung von dir aus, denn im Grunde genommen warst du harmoniebedürftig und Streitigkeiten haben an deinen Nerven gezerrt. Ein schlechtes Gewissen konnte man dir übrigens auch schnell einreden, das war gar nicht immer so einfach für dich. Und vergessen wir auch nicht deinen Sinn für schlechtes Timing, Vergesslichkeit und deine verpeilte Ader. Aber als gutherziger Mensch, der du warst, konntest du deine Makel und Macken mit deinem einnehmenden und toleranten Wesen wieder ausgleichen. Und mit deinem schrägen Sinn für Humor und einem herzlichen und dreckigen Lachen. Oft hast du auch mal übers Ziel hinausgeschossen und konntest deinen Mitmenschen wahrlich auf die Nerven gehen, weil du auch selten stillsitzen konntest. In deinem Leben brauchte es immer ein wenig Amüsement oder Action. Mit Langeweile bist du nur schlecht zurechtgekommen, obwohl du mit den Jahren trotzdem auch ruhiger und irgendwie auch reifer geworden bist.
Mittlerweile hast du mit deinem alten Ich aber nicht mehr allzu viel gemeinsam, wie es scheint. Denn begegnet man dir heute, dann hat man es mit einem grimmigen und zynischen Mann zu tun, dem das Lächeln abhanden gekommen ist. Du schaust nur allzu oft sehr ernst drein und möchtest am liebsten gar nicht mehr raus aus deinem Apartment, weil es für dich ja ohnehin nichts mehr gibt, was dich dort noch reizen würde. Gewissermaßen bist du auch zu einem destruktiven Menschen verkommen, der sich selbst unbewusst immer mehr Leid zufügt. Sei es nun der übermäßige Alkoholkonsum, deine selbst bemitleidende Art oder die Tatsache, dass du andere Menschen immer wieder vor den Kopf stößt. Du hast gelernt andere von dir fernzuhalten und dich selbst als den Bösewicht anzusehen, als jemanden, mit dem man besser nicht verkehrt. Die Stille ist dein bester Freund geworden. Aber die Albträume und Schlafstörungen machen es dir auch nicht leicht, ein glückliches Leben zu führen. Und dann nagen da auch noch Schuldgefühle an dir, die dich innerlich beinahe auffressen. Du fühlst dich ausgelaugt und nicht mehr in der Lage an normalen sozialen Aktivitäten teilzunehmen. Es gibt zwar noch immer Anläufe deinerseits, es zu versuchen, aber am Ende hast du deine Vorhaben immer kurz vorher abgebrochen und dich wieder zurückgezogen. An schlechten Tagen wirst du dann auch noch von etlichen Gefühlen und schlimmen Erinnerungen übermannt, sodass du es kaum aus dem Bett schaffst. Einen normalen Alltag gibt es bei dir schon lange nicht mehr, denn meist bist du in der Nacht aktiv und verschläfst dafür den Tag. Du trinkst und rauchst zu viel und schiebst dir ungesundes Fast Food hinein, wenn dich mal der Hunger überkommt. Regelmäßige Mahlzeiten sind für dich zu einem Fremdwort geworden, ebenso wie sportliche Aktivitäten. Und dabei warst du früher wirklich sehr sportlich und hast gern neue Dinge ausprobiert - und dich manchmal auch etwas überschätzt, was dir Besuche beim Arzt oder in Krankenhäusern aufgrund diverser Stürze einbrachte. Aber mittlerweile spielt das für dich keine Rolle mehr. Nur leider lässt sich die mangelnde Bewegung nicht mehr verbergen. Bei einer Körpergröße von 184 Zentimetern hast du dich von deinen gesunden 81 Kilo weit entfernt und dir in mehr als einem Jahr mehr als 15 Kilo angefuttert! Und dabei gefallen dir die Wampe und das Doppelkinn selbst nicht, aber du hast auch nicht die Motivation daran etwas zu ändern. Wie oft hast du armer Drops schon schweißgebadet und schreiend im Bett gelegen und dich zurück in den Schlaf getrunken? Ein Psychologe hätte dir wohl längst eine Posttraumatische Belastungsstörung und depressive Episoden bescheinigt, wenn du es nur zulassen könntest, Hilfe anzunehmen. Du weißt, dass du Probleme hast, aber es ist leichter für dich, sich ihnen nicht zu stellen. Stattdessen quälst du dich weiterhin durch dein trostloses Leben, und hoffst, dass es irgendwann vorbei ist. Dann würde dein Paps ja vielleicht sogar um dich trauern. Er ist eine deiner größten Schwachpunkte, denn durch ihn hast du große Unsicherheiten davongetragen, die du früher einfach überspielen konntest, die aber fest in deinem Wesen verankert sind. Dieser Mann schafft es, dass du sich minderwertig und unzulänglich für einfach alles fühlst. Während dies früher einfach trotzig an dir abgeprallt ist, nimmst du es dir inzwischen an und glaubst gar, dass es stimmt. Denn wer möchte noch was mit dir zu tun haben? All deine Cleverness hilft dir da nicht mehr weiter. Denn du hast es ganz schön verbockt und deine alten Freunde verprellt.
Gut zu wissen...
» sammelt alte US-Fliegerjacken mit Pin-Up-Motiven & Hoodies » hat aber auch eine ordentliche Sammlung an Turnschuhen und Sneaker » ist Linkshänder » kann besser Kanufahren als surfen » hat sämtliche Werke von Lovecraft und Poe gelesen » mag auch die Filme von Hitchcock, Chaplin oder aus dem Film Noir Genre » kennt sich ein bisschen mit Comics aus, hat aber nur einzelne Comics oder Graphic Novels Zuhause rumstehen » mag da am liebsten die Crossover von Spidey und Deadpool » kann herrlich dreckig über seine eigenen blöden Witze lachen » hat in Baymax sein 'spirit animal' gefunden » kann diesen auch wunderbar nachahmen » steht offen dazu, Musicals und Musical-Filme zu mögen » kennt den Soundtrack von 'The Greatest Showman' in- und auswendig » trinkt mittlerweile zu viel Rum, bzw. Alkohol im Allgemeinen » beherrscht Spanisch ganz gut » hat durch seine beruflichen Reisen auch Bruchstücke Japanisch, Arabisch und Persisch/Dari aufgeschnappt » spricht allerdings besser Elbisch und Klingonisch » liebt den Herr der Ringe und Star Trek » findet Star Wars 'ganz okay' » würde gern mal an der Seite von Indy ein Abenteuer bestreiten » ist ein ziemlich guter Schwimmer » hat früher gern Glückwunschsprüche für seine Freunde getextet » hat manchmal das Gefühl sich schriftlich besser ausdrücken zu können als mündlich » hat seiner Exverlobten im Alice im Wunderland - Labyrinth im Disneyland einen Heiratsantrag gemacht » hatte sich mal mit Chuck im Wald beim Skiausflug in Aspen verlaufen » wurde mal von einem Stinktier angegriffen » singt unter der Dusche » findet Regenwürmer widerlich » mag es, durch den Regen zu spazieren » hat es nicht so mit Bergen » zieht die Küste mit Meer oder Seen vor » ist bekennender Pazifist » was ihn aber nicht davon abhält in seinen Büchern ordentlich auf den Putz zu hauen » schläft häufig vor laufendem Fernseher ein » es gibt bestimmte Trigger, die Panikattacken oder Aggressionen in ihm hervorrufen (weiße Geländewagen/Jeeps oder laute Knallgeräusche z.B.) » hat bisher noch mit niemandem über seine Zeit in Gefangenschaft geredet » gibt sich noch heute die Schuld, dass er seinen Fotografen zum Trip nach Afganisthan überredet hat » der Fotograf wurde erschossen, während Josiah und der australische Journalist überlebt haben

Nilonia @ Storming Gates



15.04.2019, 22:24



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