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WILLKOMMEN IM *COLORBLIND. WIR SIND EIN REAL LIFE RPG, DAS IN VANCOUVER SPIELT. BETRETE DIE WELT DIESER KANADISCHEN GROSSSTADT UND ERLEBE DAS LEBEN SAMT GOSSIP, ZUSAMMENHALTSGEFÜHL UND GUTEM KAFFEE. WENN DU EIN TEIL VON VANCOUVER SEIN MÖCHTEST UND ÜBER 18 JAHRE ALT BIST, DRÜCKE AUF DEN REGISTRATIONSBUTTON. WIR FREUEN UNS AUF DICH.


Nur ein Grund...

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Leo
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#1
Nur ein Grund...



Nur ein Grund...
Ruby & Kay | 3. Februar 2019 | früher Abend |Outfit

Eine Vorlesung nach der Anderen hatte Ruby an diesem Tag gehabt, sie hatte die meiste Zeit in der Uni verbracht. Sie hatte bisher noch kein Wort darüber verloren, gegenüber niemanden. Ihr neu begonnenes Studium war etwas für sie und bisher hatte es sich noch nicht ergeben ihrem Freund davon zu erzählen. Zwischen Tür und Angel wollte sie ihm dies nicht sagen und außerdem wusste sie nicht, was er davon halten würde. Er war sowieso kaum zuhause, hing meistens im Hotel oder im Studium herum und bekam nicht mit, was sie den ganzen Tag über machte. Manchmal kam er erst heim, wenn sie längst schlief und war morgens bereits weg, bevor sie aufstand. Ruby hatte sich an diesen Lebensstil mittlerweile gewöhnt, es störte sie an sich auch nicht, denn wenn sie ihn brauchte, war er noch immer für sie da und das ohne das Ruby jemals daran zweifeln musste.

Es war Sonntag, eigentlich kein Tag an dem Ruby in der Uni war, aber sie hatte sich mit Kommilitonen getroffen um eine Vorlesung noch einmal aufzuarbeiten und einige der Dinge durchzuführen, welche sie gelernt hatten. Ruby hatte daran sehr viel Spaß gehabt, denn es brachte sie einfach mal aus ihren gewohnten Bekanntschaften heraus. Als sie nach dem Treffen auf dem Weg nach Hause war, holte sie noch Abendessen. Selbst für Kay brachte sie etwas mit, auch wenn sie nicht wusste, ob er zuhause war oder wann er kam. Wäre er nicht da, würde sie es ihm in die Küche stellen, so wie sie es immer machte. Ruby schloss die Tür der Wohnung auf, als sie heim kam. Im ersten Moment bekam sie auch überhaupt nicht mit, das Kay wohl zuhause war und Besuch hatte. Sie zog ihre Schuhe aus, stellte ihre Tasche ab und brachte das Abendessen in die Küche. Erst als sie die Tüte mit dem Abendessen auf der Anrichte in der Küche abgestellt hatte, bemerkte sie die leise Stimme die an ihr Ohr drang. Er sprach nicht besonders laut, aber mit Nachdruck. Es lies sie stutzen. Mit wem Kay da wohl sprach? Ruby ging der Stimme ihres Freundes nach, was dazu führte das sie sehr wohl etwas davon mitbekam, was er wohl eher vor ihr verheimlichte. „Du bist ja zuhause“, stellte sie fest als sie hinter ihm stand. Dem Typen, welcher ebenfalls anwesend war, schenkte sie für den Moment keine Aufmerksamkeit. Die kleinen Tütchen auf dem Tisch hatten ihre Aufmerksamkeit erregt. Oh sie wusste was das war und was dieses Zusammentreffen zu bedeuten hatte und das sie Kay gerade dabei inflagranti erwischt hatte, wie er eine ihrer Abmachungen mit Füßen trat. Keine Drogen in dieser Wohnung, wenn sie hier wohnte. „Abendessen Küche, muss arbeiten. Du offenbar auch“, fügte sie hinzu und schenkte ihm einen undefinierbaren Blick. Sie wandte sich von den beiden Männern ab und ging zurück in die Küche.

In der Küche sammelte sie ihr Abendessen ein, ging in den Flur und nahm ihre Tasche mit bevor sie ins Schlafzimmer ging. Ihr Abendessen stellte sie auf ihren Nachtisch, öffnete die Schublade des Nachttisches, holte die Kopfhörer heraus und verteilte ihre Unterlagen auf dem Bett. Sie selbst setzte sich dazwischen, schaltete die Musik so laut es möglich war und begann zu arbeiten. Ruby hatte ihm keine Szene gemacht, denn sie nahm an das der Typ dort neben Kay einer seiner Dealer war und das kam wohl eher nicht so gut, wenn sie ihm Freund vor diesem Typen die Hölle heiß machte. Das konnte sie später auch noch. Es war ja nicht so, als wäre sie sauer oder wütend auf ihn. Sie war einfach enttäuscht das er ihre Abmachungen mit Füßen trat. Ruby wollte das Zeug nicht in der Wohnung haben, sie kam damit klar, wenn er in einer solchen Sache mit drin steckte, aber sie wollte sie nicht zuhause haben und Kay hatte es ihr versprochen. Was ihm dieses Versprechen wert gewesen war, hatte sie gerade mit eigenen Augen gesehen und dieses Mal würde er sie wohl nicht mit Liebesbekundungen besänftigen können.
07.05.2019, 20:55

When I break your little heart in two
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Rina
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#2
RE: Nur ein Grund...



Outfit | Kayden konnte einfach nicht glauben wer da vorhin vor seiner Tür stand. Ging es diesem Kerl noch gut? Natürlich lies er sich auch nicht abschütteln, deswegen lies er Gina üben rollend einfach rein. Ruby war ja eh noch unterwegs. Normal hätte er wirklich nichts von diesen Sachen hier aber das der Typ mit dem Mist auftauchte konnte er ja nicht wissen. Er wollte das alles wohl unbedingt besprechen. Bohr! Kay sah ihn an und schob die Tüten zurück. „Du machst deinen verdämmtem Job sonst überleg ich mir was und dann bin ich nicht so nett wie das letzte mal.“ meinte er mit etwas Nachdruck.

Als er plötzlich Rubys stimme hinter sich hörte drehte er sich langsam um. Klar das sie genau jetzt nach Hause kam. FUCK! FUCK! FUCK! Das war ja mal wieder so typisch. Er sah ihr nach als sie ging und dann drehte er sich wieder zu seinem Dealer. „Hau ab und weh ich muss mich noch mal um dich kümmern.“ meint er und klang nun echt nicht mehr nett. Dieser kam Dana ich’s einer Aufforderung nach und Kay machte sich auf Richtung Schlafzimmer.

Dort saß seine Freundin in einem Berg Unterlagen und hatte die Kopfhörer auf. Er setzte sich neben sie und nahm ihr langsam die Kopfhörer ab. Auf die Unterlagen achtete er dabei erstmal gar nicht. „Ruby...“ begann er dann und wenn er ehrlich war hatte er keine Ahnung was er sagen sollte. „Das war nicht ich. Ich hatte keinen Schimmer was er will fünf as er das Zeug dabei hat.“ er hatte sich immer an ihre Abmachung gehalten und das wollte er sich’s ocker weiter machen. „Ich hab Dir das versprochen und daran ändert sich nichts. Er war nicht mal 10 min hier drin. Ich schwöre es.“ vermutlich würde sowohl das eh nicht glauben und ja er wusste das sie super sein würde. Auch wenn er viel zu tun hatte kannte er seine Freundin mittlerweile. Er sah sie an und dann auf die Bettdecke. Das würde wieder in einem riesigen Streit enden, da war er sich fast sicher. Ruby hatte diese Seite von ihm akzeptiert aber sie möchte sie nicht und da war er sicher.
07.05.2019, 21:15

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Leo
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#3
RE: Nur ein Grund...



Das Timing hatte gestimmt, denn sie hatte gesehen das diese Tütchen auf ihrem Tisch gelegen hatten und dabei spielte es für sie keine Rolle, wie lange sie dort gelegen hatten. Er hatte die Drogen in die Wohnung gelassen und damit hatte sie nichts zu tun haben wollen. Kay hielt in diesem Bezug sowieso alles vor ihr geheim um sie daraus zu halten, wie gut dieser Versuch funktioniert hatte, hatte man ja gesehen. Das Blöde für Kay war, sie hatte den Typen durchaus erkannt, doch das konnte dieser ja nicht ahnen. Wusste er ja noch gar nichts davon wo sich Ruby die meiste Zeit des Tages aufhielt, wenn sie nicht zuhause war.

Sie rechnete damit das er ihr irgendwann folgen würde, irgendwie hatte sich das so eingespielt. Ruby ging und er folgte. Sie stritten sich und am Ende folgte die Versöhnung, aber heute? War Ruby dazu aufgelegt? In ihren Ohren dröhnte gerade The King of Pain - Black Veil Bridges als sie merkte wie sich die Matratze des Bettes unter dem Gewicht von Kay bewegte. Wer auch sonst würde in ihr Schlafzimmer kommen? Ihr wurden die Kopfhörer angenommen und seine Stimme mischte sich mit der des Leadsängers, da die Musik doch recht laut war. And where is the queen to my king of pain?... Sie hörte Kay zu, doch was er sagte, klang für sie nicht sonderlich glaubwürdig. Er hatte keine Ahnung das sein Dealer Drogen dabei haben würde? Was hatten die sonst dabei? Flauschige kleine Einhörner? Wahrscheinlich eher Pillen mit denen man sie sehen würde. Ihr Ausdruck sagte einfach nichts aus, als sie ihn ansah. I will be your shadow in the night...Love and fear cannot win the fight... Als er versuchte ihr zu erklären, sein Dealer wäre nicht einmal zehn Minuten in der Wohnung gewesen. Jede Minute die diese Tütchen in der Wohnung verbracht haben, war zu viel gewesen. Sie hatten nichts dort verloren. Sie folgte seinem Blick auf die Bettdecke, auf welcher sie ihre Unterlagen der letzten Vorlesung vom Freitag verteilt hatte. "Du hast damit nichts zu tun und du warst das nicht? Wem von uns versuchst du das gerade glaubwürdig zu verkaufen? Dir oder mir? Du hast ihn in die Wohnung gelassen und erzähl mir nicht, du wärst davon ausgegangen dein Dealer würde keinen Stoff dabei haben. Was sollte er sonst mit sich herum tragen? Kleine flauschige Einhörner die Glitzerstaub verteilen? Wohl eher die Pillen, die einen solche Dinge sehen lassen. ", sagte sie zu ihm und klang dabei ziemlich nüchtern. Sie wurde nicht laut oder klang wütend. Sie sah ihn auch nicht wirklich an, sondern fand die Unterlagen auf ihrem Bett viel interessanter. "Du hast unsere Abmachung mit Füßen getreten, du hast dein Versprechen gebrochen und du hast es nicht geschafft mich aus der Sache heraus zu halten. In dem Moment als du ihn in die Wohnung gelassen hast, hast du mich da noch mehr mit hinein gezogen, denn zu deiner Information, wir kennen uns. Ziemlich gut sogar, charmant kann er sein, wenn er will.", fügte sie hinzu und hob zum ersten Mal seit sie zu sprechen begonnen hatte den Kopf. Ja, Ruby hatte ihn erkannt und die Tatsache das sie ihn kannte, sogar relativ gut, würde Kay wohl entweder gerade einen Schlag verpassen, weil diesem so etwas entgangen war oder er würde ihr sagen, sie sollte sich von ihm fernhalten.
07.05.2019, 22:08

When I break your little heart in two
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Rina
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#4
RE: Nur ein Grund...



Natürlich war Ruby sauer. Was auch sonst. Kay hatte mal wieder Mist gebaut und wenn er ehrlich war, dafür hatte er diesmal keine Ausrede. Nein so gar nicht! Er würde es ihr sagen wie es war, aber das war keine Ausrede. Vermutlich würden sie streiten... ob sie ihm das verzeihen würde? Er wusste es nicht und ja er wusste nicht mal ob er wollte das sie es ihm verzieh. Dennoch ging er zu ihr ins Schlafzimmer.

Er sagte ihr wie es war und hörte dann ihre Worte. „Es ist keine ausrede Ruby und nein ich dachte nicht das er Einhörner dabei haben würde.“ sagte er dann und holte tief Luft. Er hob seinen Blick und sah sie an. „Es war vielleicht blöd von mir und ich habe keine Ausrede dafür. Du weist wie ich bin. Ich habe dir nie etwas vorgemacht. Vermutlich kennst du mich besser als viele andere. Bisher habe ich immer versucht dich zu schützen. Wenn du ihn kennst und er weiß das du meine Freundin bist wird es für dich an der Uni wohl ab jetzt anders werden.“ sagte er dann und ja Kay war nicht blöd. Während sie gesprochen hatte, hätte er sich die Unterlagen angesehen. Es waren Uniunterlagen. Ruby studierte also und hatte es nicht für nötig gehalten ihm zu erzählen. Gerade weil sie wusste was er dort trieb. „Er ist gefährlich und eigentlich würde ich sagen halt dich von ihm fern aber da du eh nicht auf mich hören wirst, kann ich mir das Sparen.“ sagte er dann und sah kurz auf die Papiere unter ihm ehe er wider Ruby an sah. Er war ruhig verdammt ruhig. Vielleicht zu ruhig. Aber er hatte genug von diesem scheiß Drama immer und immer wieder.

„Du weist wer ich bin, wie ich bin und auf was du dich eingelassen hast. Ich kann dir dafür keine Entscheidung geben, weil es einfach so passiert ist. Das du mir nicht erzählt hast das du an der Uni bist und dich Leute kennen könnten das es gefährlich werden könnte, ist nicht meine Schuld.“ sagte er noch und sah sie an ehe er von Bett aufstand. „Wie gesagt es gibt keine Entschuldigung und du musst einfach wissen was du für dich willst Rubina. Ich bin nicht der schumsefreund der immer alles richtig machen kann und wird. Entweder es ist okay für dich oder nicht. Ich habe dir oft genug gezeigt wie wichtig du für mich bist. Aber diese Entscheidung kann ich dir nicht abnehmen. Hör weiter deine Musik und mach deine Sachen. Wenn du weist ob du mir das verzeihen willst oder nicht wirst du mich finden.

Mit diesen Worten Verlies er das Schlafzimmer. Kurz lehnte er sich gegen die geschlossene Tür und schloss die Augen. Ja er liebte sie aber er würde sie nicht da rein ziehen wenn sie das für sich nicht wollte. Dann war es besser sie würde gehen. Kay ging ins Musikzimmer und begann etwas zu spielen. Leider die sie noch aufnehmen mussten. Er hatte sich so oft entschuldig, hätte ihr Lieder geschrieben aber diesmal war es anders. Es war eine Entscheidung die er nicht für sie treffen könnte. Nicht für sie treffen wollte. Es würde sicher nicht einfach für sie werden aber diesmal musste sie ihm zeigen das sie das akzeptieren konnte, das sie auch diese Seite von ihm lieben könnte. Klar er hatte die Abmachung nicht gehalten aber unabsichtlich und es würde immer wieder passieren können.
12.05.2019, 11:40

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Leo
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#5
RE: Nur ein Grund...



Warum mussten sie eigentlich immer streiten? Wobei eigentlich wollte Ruby ja gar nicht streiten und sie war auch nicht sauer. Sie war einfach nur enttäuscht, da gab es einen Unterschied. Sie hörte Kay zu, lies ihn ausreden und sah ihm dabei zu, wie er das Schlafzimmer wieder verließ. Ja, sie wusste wo sie ihn finden würde. Dies konnte noch eine lustige Angelegenheit werden.

Sie lies einige Minuten verstreichen, bevor sie vom Bett aufstand und ihm folgte. Es verwunderte Ruby nicht, als sie Musik aus dem Musikzimmer hörte. Sie öffnete die Tür leise und trat ein. Einen Moment hörte sie ihm einfach bei zu, wie er spielte. Sie liebte es, wenn er dies tat. Als er mit dem Lied fertig war machte sie sich bemerkbar, falls er nicht eh schon mitbekommen hatte, das sie herein gekommen war. Ruby ging auf ihn zu und setzte sich ihm gegenüber auf den Boden. "Ich habe eine Entscheidung getroffen, schon in dem Moment als ich mich für dich entschieden habe, Kay. Ich habe mich dafür entschieden mit dir zusammen zu sein, auch wenn ich weiß, was du tust. Daran hat sich nichts geändert, ich stehe zu dieser Entscheidung.", begann sie und sah ihn dabei an. "Du hast immer gesagt, du willst mich daraus halten und ich habe irgendwann aufgehört dich danach zu fragen und wo hat es hingeführt? Du kannst mich nicht aus dieser Sache heraus halten, das funktioniert einfach nicht, hast du doch gesehen. Ich würde mir so sehr wünschen, das du mich aufklärst." Ruby sah einen Moment auf den Boden und überlegte sich ihre nächsten Worte sorgfältig.

"Ich weiß, worauf ich mich eingelassen habe und wie du bist. Ich liebe dich genauso und will daran nichts ändern, das weißt du auch. Ich weiß, du wirst mich noch öfter enttäuschen und ich werde wohl das Selbe bei dir tun. Ich möchte nur nicht das nächste Mal davon überrascht werden, das wir Drogen in unserer Wohnung haben. Das sollte der Ort sein, an diese Dinge keinen Platz haben. Von mir aus versteck sie im Keller, auf einem Dachboden, im Wagen, im Hausflur oder in der Fußmatte. Ganz egal, nur bitte nicht hier. Meinetwegen filz deine Dealer bevor sie in die Wohnung kommen, lass sie sich nackt ausziehen oder sonst irgendwas." Dabei wollte sie allerdings nicht dabei sein, sofern sie sich wirklich nackt ausziehen müssten. "Du möchtest, das ich mich von ihm fernhalte? Meinetwegen. Du fragst dich sicher, warum ich dir nichts von dem Studium erzählt habe, richtig? Zum einen weil du in der letzten Zeit soviel um die Ohren hattest und ich es dir nicht zwischen Tür und Angel erzählen wollte und zum anderen, weil ich mir nicht sicher war ob es für mich richtig ist. Ich habe ein Studium immer abgelehnt, weil meine Eltern darauf bestanden, aber wenn ich mich um die Firma kümmern will, dann wird mir ein Studium in Kommunikation nicht schaden. Allerdings, tue ich dies für mich und für niemand anderem.", fügte sie hinzu und sah ihn an. Ruby war sich absolut nicht sicher was Kay sagen würde, wie er auf all dies reagierte.
12.05.2019, 23:04

When I break your little heart in two
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Rina
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#6
RE: Nur ein Grund...



Es dauerte einige Minuten bis die Tür aufging. Natürlich hatte er sie sofort bemerkt, spielte aber denn noch weiter. Vielleicht weil er wusste wie gern sie das mochte. Als er geendet hatte legte er die Gitarre zur Seite und sah seine Freundin an, welche zu sprechen begann.

Sie hatte also ihre Entscheidung getroffen aber dennoch wollte sie mehr wissen? Kay seufzte etwas. „Ruby wie stellst du dir das vor? Das ich die auf einen silbertablet alle Namen und alle Details servieren kann?“ Das konnte er nicht. Hinter ihm standen weit aus mächtigerer Männer in diesem Geschäft und mit denen würde er sich ganz ganz sicher nicht anlegen. „Ich kann dir vielleicht sagen das du dich von gewissen Personen am Campus ehe feenhaften solltest aber ich kann dir nicht sagen mit wem ich Geschäfte mache, das wäre für dich und auch für mich viel zu gefährlich. Das sind keine Hobbydealer Dir mal versuchen Kohle zu machen. Die haben Kontakte und ich hänge zu tief drin als das ich da etwas von sagen könnte ohne mit den Füßen vorwärts raus zu kommen.“ erklärte er ihr weiter. „Wenn du mir vertraust Ruby, dann weißt du das ich nie zulassen werde, dass Dir etwas passiert. Glaubst du ich habe seit dem letzten Mal nicht angefangen darauf zu achten?“ fragte er dann und legte seinen Kopf schief. „Ich weis einiges mehr als du denkst.“ sagte er dann und grinste etwas. „Ich wusste das du öfters am Campus bist, das du womöglich studierst. Aber ich wollte das du mir das erzählst.“ sagte er noch und sah sie wieder an. „Ruby ich pass auf dich auf, pass auf das hier nichts ist was nichts hier zu suchen hat aber du musst mir vertrauen und mit den Infos leben die du hast.“

Kayden konnte ihr nicht mehr sagen, das würde für beide nicht gut ausgehen. „Ich weis das ich aktuell viel arbeite aber wenn du etwas hast über das du mit mir sprechen willst, dann nehme ich mir immer Zeit. Das solltest du wissen.“ für ihn gab es nichts wichtigeres als Ruby und das sie das so sah tat fast etwas weh. Sollte sie nicht zu ihm kommen können und mal Aufmerksamkeit fordern? „Vielleicht hast du recht und es ist grad zu viel das ich mache. Ich sollte das mit der Musik wohl lassen, dann hab ich mehr Zeit.“ überlegte er dann laut und es klang in seinem Kopf fast wieder wie die Worte seines Vaters. „Wenn dich dieses Studium glücklich macht, bin ich der letzte der Dir im Weg stehen würde. Ich hoffe du weist das.“
13.05.2019, 21:38

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Leo
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#7
RE: Nur ein Grund...



Hielt er sie wirklich für so dumm? Natürlich, sie wollte wissen was sie erwartete, darauf vorbereitet sein, immerhin schwebte sie durch den ganzen Mist in stetiger Gefahr und hatte nicht einmal einen Schimmer, was das bedeuten könnte. Es war das ewige leidige Thema zwischen ihnen. "Hältst du mich wirklich für so dumm? Als würde ich wirklich irgendwelche Namen wissen wollen? Was soll ich mit denen?", langsam schüttelte Ruby den Kopf. Als würde sie mit all dem etwas anfangen können. Er passte also auf sie auf und wusste bereits das sie öfter am Campus gewesen war? Stellte sich nur die Frage, woher er dies wusste. "Woher? Woher weißt du das, wenn ich es dir nicht gesagt habe? Niemanden habe ich es gesagt, weil ich nicht wollte, das du denkst, ich würde jemanden anderem eher davon erzählen als dir, also woher? Wie sieht dein, ich passe auf dich auf und lasse nicht zu das dir was passiert auf?", fragte sie ihn skeptisch. Sie hatte da durchaus eine Ahnung, aber er sollte diese entweder bestätigen oder eben nicht.

Als er sagte, sie solle ihm vertrauen und sie müsse mit dem, was sie wusste leben, sah sie ihn einfach nur verständnislos an. "Du glaubst also, ich würde dir nicht vertrauen? Ich würde meinen, ich vertraue dir mehr als irgendwem anderes. Du meinst also, ich solle mit keinen Informationen leben, und stattdessen blind links da hinein rennen und davon ausgehen das du mich beschützt? Du kannst wohl kaum 24 Stunden am Tag neben mir stehen, aber davon abgesehen... dir ist schon klar, dass das leicht sinnig ist mir nicht zu sagen, was auf mich zu kommen würde, wenn... wenn der ganze Scheiß schief geht oder?" Sie hatte sich für ihn entschieden, für die Konsequenzen die es mit sich brachte, aber konnte Kay denn nicht nachvollziehen das sie nicht unvorbereitet sein wollte? Dass das alles für sie nicht ganz so einfach war, wenn er sie einfach komplett im Dunkeln ließ?

"Natürlich weiß ich, das du dir immer die Zeit für mich nehmen würdest und daran habe ich auch nie gezweifelt, Kay. Ich erachtete diese Information nicht als lebenswichtig und dachte einfach, sie hätte Zeit bis ein geeigneter Moment kommt.", meinte sie dann zu ihm und hätte sie gewusst, das es ihn schon etwas ausmachte, wenn sie nicht direkt etwas sagte, dann hätte sie wahrscheinlich auch noch hinzugefügt dass das in Zukunft nicht mehr vorkommen würde. Sie lächelte ihn etwas an. "Wenn ich schwanger wäre, würde ich es dir sofort sagen.", fügte sie hinzu. War sie nicht, aber sowas würde sie nicht über Wochen verschweigen, egal wie er dazu stehen würde. Das war immerhin eine lebenswichtige Information.

"Hör auf damit, Kay. Du wirst das mit der Musik auf keinen Fall lassen. Du klingst wie dein Vater und du weißt, ich würde niemals zulassen das du sowas machst. Ich weiß, dass das mit der Zeit momentan schwierig ist, aber ich stehe voll und ganz hinter dir und deiner Musik, auch wenn es bedeutete das wir wenig Zeit miteinander haben, aber damit komme ich zurecht und wag es dich, auch nur wirklich daran zu denken die Musik aufzugeben. Ich würde dir die Hölle heiß machen.", sagte sie als er daran zweifelte, ob er die Musik weiterhin machen sollte. Ruby stand in diesem Bezug weiterhin hinter ihm. Stand sie selbstverständlich bei allen Dingen, welche er vor hatte und tat, aber sie wusste, dies erfüllte ihn und machte ihn glücklich.

"Ich weiß, das du dich mir genauso wenig in den Weg stellen würdest, wie ich es bei dir tun würde. Ich weiß noch nicht, ob es mich wirklich glücklich macht, ich glaube, dafür mache ich das Ganze zu kurz, aber es wird sich zeigen mit der Zeit.", stellte sie noch fest und sah ihn dann lächelnd an. Manchmal war das mit ihnen schon nicht so leicht, aber im Grunde standen sie hintereinander und das würde sich wohl nie wirklich ändern.
15.05.2019, 08:51



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